Epilepsie - was ist das?

Einfach gesagt, eine kurzzeitige und vorübergehende Funktionsbeeinträchtigung der Hirntätigkeit, bei der das Bewusstsein und/oder Muskeln betroffen sein können.

 

Es gibt somit verschiedene Erscheinungsformen. Die Epilepsie als solches gibt es nicht, sondern nur individuelle Ausprägungen einer Funktionsstörung des Gehirns. Man spricht daher besser von Epilepsien in der Mehrzahl. Das trifft die vielfältigen Erscheinungsformen dieser häufigsten aller chronischen neurologischen Störungen besser.

 

Epilepsien äußern sich durch Anfälle; man spricht aber erst von einer Epilepsie, wenn diese Anfälle mehrmals auftreten und keine Provokanten vorliegen (z. B. kein Gehirntumor). Plötzliche extreme Aktivitätssteigerungen des Zentralnervensystems lösen diese Anfälle aus. Die meisten kennen nur die großen Krampfanfälle. Viel häufiger aber sind kleinere anfallsartige Ereignisse, z. B. sogenannte Absencen oder psychomotorische Anfälle.

 

"Krank" sind davon betroffene Menschen gewöhnlich nur in den wenigen Augenblicken oder allenfalls Minuten eines solchen Anfalls. Je nach Anfallsform brauchen viele zwar danach eine gewisse Erholungszeit, doch dann sind sie wieder so gesund wie alle anderen - und natürlich genauso leistungsfähig. Viele Epilepsien lassen sich mit einer adäquaten Behandlung beherrschen oder doch erheblich mildern. Einige Betroffene entscheiden sich außerdem zu einer Alternativ- bzw. Komplementärmethode.

 

Grob gesagt, werden Epilepsien in zwei Gruppen eingeteilt: in eine fokale und einer generalisierten Form. [Mehr]

 

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