Körperliche Untersuchungen

Dabei werden das Gleichgewicht, die Koordination, die Gehirnnervenfunktionen, die Gefühle (Sensibilität), die Kraft der Muskeln und die Reflexe untersucht.

 

Die Methoden sind einfach:

 

●  Gefühl/Sensibilität:

Mit einer Feder oder der bloßen Hand über die Arm- und Fußflächen streichen, ob man das spüren kann.

 

●  Gleichgewicht und Koordination:

Auf Zehenspitzen stehen, mit geschlossenen Augen einige Schritte gehen und mit geschlossenen Augen von den gestreckten Armen in einer Bewegung zur Nasenspitze mit dem Finger berühren. Auch ganz schnell die Hände "ausschütteln".

Siehe für näheres [hier].

 

●  Gehirnnervfunktionen:

 

►  Zur Abklärung werden die Reaktionen der Augen getestet: kurz mit einem Lämpchen ein Auge angestrahlt und gleich wieder weg. Dabei kann erkannt werden, wie schnell die Pupillen sich weiten bzw. wieder zusammenziehen.

 

 

 ►  Der Bewegungsumfang der Augäpfel: einem Stift, Finger o.ä. bei geradem Kopf verfolgen (nach oben, unten, links und rechts).

 

►  Bei der Aufforderung, die Stirn zu runzeln, wird erkennbar, wie die Motorik der mimischen Muskulatur ist.

 

 

►  Wenn mit einer Stimmgabel an den Kopf gelehnt wird und sagen soll, ab wann man nichts mehr spürt, wird Gehör- und Gleichgewicht geprüft.

 

 

►  Wenn man mit den Schultern Druck auf die Hände des Arztes im Stehen ausüben soll, geht es nicht um die Kraft, sondern wie zwei Halsmuskeln von einem Gehirnnerv gesteuert wird

 

►  Es kann noch sein, dass man die Zunge dem Arzt entgegenstrecken soll - das ist keine Aufforderung zum Derblecken, sondern ob es eine einseitige Lähmung gibt.

 

Evtl. gibt es noch mehr Untersuchungen der Gehirnnerven. Siehe dazu: MedizInfo

 

●  Kraft:

Dabei soll man mit den Händen die Hände des Arztes so fest zu drücken, wie es geht. Im Liegen mit dem Fuß oder Knie gegen die Hand des Arztes drücken.

 

●  Reflexe:

Mit einem kleinen Hämmerchen werden die Reflexe in den Gelenken und Fußsohle überprüft.